Ausflugstipps & Highlights rund um Nerja und die Costa del Sol

Zwischen kristallklaren Buchten, andalusischen „Pueblos Blancos“ und den Gipfeln der Sierra Nevada – jede Jahreszeit hat hier ihre Höhepunkte. Alle unten angegebenen Reisezeiten sind ungefähre Angaben und beziehen sich auf Ausflüge ab Casa Feliz Nerja.

🏖 Strand & Meer

  • Nerja: Playa Burriana & Balcón de Europa

    Sonnige Strandtage am beliebten Burriana – Kajaktouren zu Wasserfällen, Chiringuitos mit frischer Paella und entspannte Atmosphäre. Besonders reizvoll ist die Strandpromenade, die vom Hotel Marinas de Nerja bis zum Ende des Burriana-Strandes reicht. Gesäumt von gemütlichen Lokalen, Cafés und Cocktailbars gibt es hier rund um die Uhr etwas zu essen und zu entdecken – ideal für einen ausgedehnten Spaziergang bei Tag und Nacht. Abends lockt dann das Postkarten-Panorama vom Balcón de Europa.

    0–5 km Fahrt: 5–10 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Espetos & Sundowner
  • Playa de Maro bei Nerja, malerische Badebucht unter Steilklippen

    Maro: Playa de Maro

    Die Playa de Maro ist eine der schönsten Badebuchten der ganzen Costa del Sol – eingerahmt von spektakulären Steilküsten, mit türkisblauem, klarem Wasser, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln. Vom Parkplatz oberhalb führt ein kurzer Fußweg hinunter zur Bucht. Dank ihrer Lage am Rand des Naturparks bleibt die Atmosphäre ruhig und ursprünglich. In der Hauptsaison ist frühzeitiges Kommen empfehlenswert.

    ~3 km Fahrt: ~8 Min Saison: Frühling–Herbst Tipp: Früh anreisen
  • Cala del Cañuelo – naturbelassene Badebucht an der Costa del Sol

    Cala del Cañuelo (Naturschutzgebiet)

    Die Cala del Cañuelo ist ein geschütztes Kleinod am östlichen Rand des Naturparks Maro–Cerro Gordo. Eine malerische, naturbelassene Bucht mit glasklarem Wasser – perfekt zum Schwimmen, Schnorcheln oder einfach zum Entspannen abseits des Trubels. Im Sommer bringt ein Shuttlebus die Besucher hinunter; zu Fuß gelangt man über einen kurzen Weg zur Bucht. Tipp: Badeschuhe einpacken – der Zugang ist steinig.

    ~12 km Fahrt: ~20 Min Saison: Frühling–Herbst Tipp: Badeschuhe
  • La Herradura und Marina del Este – beliebte Tauchregion an der Costa Tropical

    La Herradura: Tauchen & Marina del Este

    La Herradura liegt malerisch in einer geschützten Bucht und ist ein Hotspot für Taucher und Schnorchler. Die Marina del Este am östlichen Ende bietet Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants und eine entspannte Atmosphäre. Dank der geschützten Lage im Naturpark Maro–Cerro Gordo gibt es hier besonders klares Wasser und eine faszinierende Unterwasserwelt mit Felsen, Seegraswiesen und Fischschwärmen – ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene.

    ~18 km Fahrt: ~25 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Tauchschule vorbuchen

🌄 Natur & Wandern

  • Wanderer waten durch den Río Chíllar bei Nerja

    Río Chíllar: Wasserwanderung

    Die Wanderung durch den Río Chíllar ist ein echtes Sommerhighlight: barfuß oder mit Wasserschuhen geht es im Bachbett durch eine enge Schlucht, vorbei an kleinen Wasserfällen und durch schattige Abschnitte. Die Tour ist leicht begehbar und eignet sich hervorragend für Familien, Naturfans und Fotofreunde. Im Hochsommer sorgt das kühle Wasser für willkommene Erfrischung – unbedingt Ersatzkleidung mitnehmen.

    ~3 km zum Start Fahrt: ~10 Min Saison: Frühling–Herbst Tipp: Wasserschuhe & Ersatzkleidung
  • Blick über den Naturpark Tejeda–Almijara–Alhama mit Bergen und Meer im Hintergrund

    Naturpark Tejeda–Almijara–Alhama

    Der Naturpark Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama ist ein Paradies für Wanderer, Trailrunner und Naturliebhaber. Schroffe Kalksteinformationen, tiefe Schluchten, mediterrane Vegetation und spektakuläre Panoramen bis zum Meer machen diesen Park zu einem der schönsten Wandergebiete Andalusiens. Beliebt sind z. B. Touren rund um Frigiliana sowie anspruchsvollere Aufstiege auf den Maroma (2.065 m), den höchsten Gipfel der Region.

    ~10–40 km Fahrt: 20–60 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Wasser & Sonnenschutz mitnehmen
  • Faszinierende Felsformationen im Naturpark El Torcal de Antequera

    El Torcal de Antequera

    Der El Torcal de Antequera ist eine der spektakulärsten Karstlandschaften Europas. Jahrmillionen von Erosion haben hier bizarre, turmartige Kalksteinformationen geschaffen, die an ein natürliches Steingarten-Labyrinth erinnern. Gut ausgeschilderte Rundwanderwege führen durch die Felsenlandschaft, von gemütlich bis sportlich. An klaren Tagen bietet sich eine Fernsicht bis zur Costa del Sol und manchmal sogar bis nach Afrika.

    ~115 km Fahrt: ~1h45Min Saison: Ganzjährig Tipp: winddichte Jacke, gutes Schuhwerk
  • Innenansicht der Cuevas de Nerja mit Tropfsteinen und großen Hallen

    Cuevas de Nerja (Tropfsteinhöhlen)

    Die Cuevas de Nerja zählen zu den spektakulärsten Tropfsteinhöhlen Europas. Riesige Hallen mit beeindruckenden Stalagmiten und Stalaktiten, spektakuläre Lichtinstallationen und ein angenehm kühles Klima machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Einige Säle dienen sogar als Bühne für klassische Konzerte – eine außergewöhnliche Akustik inklusive. Tickets sollten insbesondere in der Hauptsaison vorab online gebucht werden.

    ~4 km Fahrt: ~10 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Tickets online reservieren

🏰 Kultur & Geschichte

  • Nerja: alte Zuckerrohrfabrik (Ingenio)

    Die alte Zuckerrohrfabrik von Nerja (Ingenio San Antonio Abad) ist ein markantes Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert. Sie erinnert an die Zeit, als der Zuckerrohranbau die Wirtschaft der Region prägte. Die eindrucksvolle Backsteinarchitektur mit dem hohen Schornstein ist heute ein beliebtes Fotomotiv – besonders stimmungsvoll bei tiefstehender Abendsonne. Das Gebäudeensemble liegt zentral und ist gut zu Fuß erreichbar.

    ~2 km Fahrt: 5–10 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Foto-Spot bei Abendlicht
  • Acueducto del Águila (Nerja/Maro)

    Der Acueducto del Águila ist ein eindrucksvolles Backsteinbauwerk aus dem 19. Jahrhundert, das die Zuckerrohrfabrik von Maro mit Wasser versorgte. Mit seinen vier Arkadenreihen überspannt es die Schlucht Barranco de la Coladilla – ein perfektes Panorama-Motiv, besonders bei Abendlicht.

    Im Tal unterhalb des Aquädukts lassen sich kleinere Wanderungen Richtung Küste unternehmen. Je näher man dem Meer kommt, desto unwegsamer werden die Pfade – vermutlich ganz bewusst, denn hier haben sich Aussteiger ein eigenes Reich geschaffen. In Höhlen und improvisierten Häusern wohnen sie, manche ganz einfach, andere mit kleinen Gärten und gepflegten Grundstücken. Selbst unter den Aussteigern gibt es eine gewisse soziale Hierarchie – vom einfachen Höhlenbewohner bis zum alternativen „Hausbesitzer“ mit liebevoll gestalteter Umgebung. Wer hier entlangwandert, bekommt einen spannenden Einblick in eine verborgene Welt abseits des Tourismus.

    ~3 km Fahrt: ~10 Min Saison: Ganzjährig Tipp: kurzer Spaziergang & Kamera
  • Frigiliana: weißes Dorf über Nerja

    Frigiliana ist das Paradebeispiel eines andalusischen „Pueblo Blanco“: enge, blumengeschmückte Gassen, Kalkweiß, Terrakotta und Azulejos soweit das Auge reicht. Das maurische Viertel ist weitgehend autofrei und lädt zum gemütlichen Bummeln, Staunen und Fotografieren ein. Von den Aussichtsterrassen blickt man spektakulär bis zur Küste und bei klarem Wetter bis nach Afrika.

    Gleich am Eingang der Altstadt wartet ein ganz besonderes Ritual auf Genießer: Für 1 Eur pro Glas gibt es dort süßen Málaga-Wein direkt vom Fass – unkompliziert, köstlich und äußerst gesellig. Viele Besucher fassen hier den Inbegriff von Urlaub treffend zusammen: „Definition von Glück: keine Termine und leicht einen sitzen.“ 🍷😌

    Ein weiterer Pluspunkt: In den Bergdörfern wie Frigiliana ist es oft deutlich wärmer als an der Küste. Wenn am Meer kühle Brisen wehen, herrscht hier häufig angenehme, sonnige Wärme – perfekt für einen spontanen Ausflug ins Landesinnere.

    ~6 km Fahrt: ~15 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Süßwein & Aussichtsterrassen
  • Málaga: Altstadt, Alcazaba & Gibralfaro

    Málaga ist eine Stadt, die mediterranes Lebensgefühl, maurische Geschichte und moderne Urbanität auf einzigartige Weise verbindet. Die Altstadt rund um die Kathedrale lädt mit ihren engen Gassen, Tapasbars und Boutiquen zu Spaziergängen ein. Am Fuß der Hügel thront die Alcazaba – eine maurische Festung mit Gärten, Innenhöfen und großartiger Aussicht über Hafen und Stadt.

    Wer den Weg weiter hinaufgeht, erreicht das Castillo de Gibralfaro. Von den Burgmauern hat man einen spektakulären Rundblick über die Bucht von Málaga – besonders schön zur goldenen Stunde bei Sonnenuntergang. Anschließend locken die Promenade Muelle Uno und die Rooftop-Bars rund um die Kathedrale zum Sundowner mit Blick auf das Lichtermeer der Stadt.

    ~55 km Fahrt: 45–60 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Sonnenuntergang am Gibralfaro
  • Innenhof des Picasso-Museums in Málaga mit typischer andalusischer Architektur

    Málaga: Picasso-Museum & Geburtshaus

    Für Kunstliebhaber ist Málaga ein ganz besonderer Ort: Hier wurde Pablo Picasso geboren – und hier befindet sich eines der bedeutendsten Museen Spaniens, das seinem Werk gewidmet ist. Das Picasso-Museum im Palacio de Buenavista zeigt mehr als 200 Werke aus allen Schaffensphasen, darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Zeichnungen.

    Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das Geburtshaus Picassos an der Plaza de la Merced. Eine kleine Ausstellung vermittelt einen persönlichen Einblick in seine Kindheit und die künstlerischen Anfänge. Der Besuch beider Orte lässt sich wunderbar mit einem Altstadtbummel und Tapas verbinden.

    ~55 km Fahrt: 45–60 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Online-Tickets reservieren
  • Granada: Alhambra & Mirador de San Nicolás

    Granada ist ein Muss für Kultur- und Geschichtsliebhaber. Die Alhambra thront majestätisch über der Stadt – eine einzigartige Mischung aus maurischer Architektur, filigranen Stuckarbeiten, Gärten, Innenhöfen und Palästen. Ein Spaziergang durch die Nasridenpaläste fühlt sich an wie eine Reise in eine andere Zeit. Tickets sollten weit im Voraus reserviert werden, besonders für den Zugang zu den Palästen.

    Ein weiterer Höhepunkt ist der Mirador de San Nicolás im Albaicín-Viertel. Von hier aus bietet sich ein atemberaubender Panoramablick auf die Alhambra mit der schneebedeckten Sierra Nevada im Hintergrund – besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang, wenn die Mauern der Alhambra in warmen Rottönen leuchten und Gitarrenspieler für authentisches Flair sorgen.

    ~100 km Fahrt: ~1h20Min Saison: Ganzjährig Tipp: Alhambra-Tickets rechtzeitig buchen
  • Ronda: Stadt über der Schlucht

    Ronda ist eine der spektakulärsten Städte Andalusiens – hoch auf einem Felsplateau gelegen und durchzogen von der tiefen Schlucht El Tajo, die die Altstadt von der Neustadt trennt. Das Wahrzeichen ist die gewaltige Puente Nuevo, eine Brücke aus dem 18. Jahrhundert, die 120 Meter über dem Abgrund schwebt und atemberaubende Ausblicke bietet. Ein Spaziergang entlang der Schluchtkante gehört zu den absoluten Highlights.

    Die Stadt selbst vereint maurisches Erbe, andalusischen Charme und eine besondere Ruhe, die man in den größeren Städten selten findet. Enge Gassen, kleine Plätze, traditionelle Tapaslokale und ein Hauch Romantik machen Ronda zu einem perfekten Ziel für einen Tagesausflug oder einen gemütlichen Abendspaziergang mit Blick über die weite Landschaft.

    ~180 km Fahrt: ~2 h Saison: Ganzjährig Tipp: Aussicht bei Sonnenuntergang
  • Dolmen-Anlage bei Antequera, UNESCO-Welterbe

    Antequera & Dolmen (UNESCO)

    Vor den Toren der barocken Stadt Antequera liegen die mächtigen Dolmen von Menga, Viera und El Romeral – prähistorische Megalithgräber, die zu den eindrucksvollsten Europas zählen und zum UNESCO-Welterbe gehören. Riesige Decksteine, mystische Kammern und eine Landschaft, die seit Jahrtausenden Kultstätte ist – ein Gänsehaut-Ort für Geschichts- und Archäologiefans.

    Perfekt kombinierbar mit einem Abstecher in die Altstadt von Antequera und – bei ausreichend Zeit – dem nahegelegenen El Torcal mit seinen bizarren Felsformationen. Am Besucherzentrum starten kurze, gut verständliche Rundwege durch die Anlagen.

    ~105 km Fahrt: ~1h25Min Saison: Ganzjährig Tipp: mit El Torcal kombinieren
  • Almuñécar: Museum, römisches Aquädukt & Burg

    In Almuñécar trifft Antike auf Mittelmeerflair: Das Archäologische Museum (Cueva de Siete Palacios) erzählt die Geschichte der Stadt von den Phöniziern bis Rom. Draußen spannt sich das römische Aquädukt in mehreren gut erhaltenen Abschnitten über das Tal – stille Zeugen einer hochentwickelten Wasserbaukunst. Über allem thront das Castillo de San Miguel auf dem Felsen: Mauern, Türme und weite Blicke über Dächer, Meer und Küstenlinie.

    Perfekt für einen halben Tag Kultur plus Meer: Nach dem Burgbesuch führt ein kurzer Spaziergang hinunter in die Altstadt und weiter zur Promenade – ideal für Tapas oder einen Strandspaziergang bei Sonnenuntergang.

    ~25 km Fahrt: ~30 Min Saison: Ganzjährig Tipp: Museum → Burg → Strand kombinieren

🚗 Tagesausflüge

  • Spektakulärer Holzsteg des Caminito del Rey entlang steiler Felswände

    Caminito del Rey

    Der Caminito del Rey („Königsweg“) ist eine der spektakulärsten Wanderungen Spaniens: Auf schmalen Holzstegen führt der Pfad durch die bis zu 700 Meter tiefe Schlucht Desfiladero de los Gaitanes. Steile Felswände, rauschende Wasser und spektakuläre Ausblicke machen die rund 7,5 km lange Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis – ganz ohne Kletterausrüstung, aber mit Gänsehautgarantie.

    Der Weg verläuft von Norden nach Süden und ist hervorragend gesichert. Am Start erhält jeder Besucher Helm und Sicherheitseinweisung. Aufgrund der begrenzten Besucherzahl ist eine Online-Reservierung unbedingt erforderlich – besonders in der Hauptsaison oft Wochen im Voraus. Wer schwindelfrei ist, wird mit einer einzigartigen Perspektive auf Andalusiens wilde Berglandschaft belohnt.

    ~130 km Fahrt: ~1h45Min Saison: Ganzjährig (außer bei Sturm) Tipp: Online-Tickets frühzeitig buchen
  • Serpentinenstraße mit Panoramablick in den andalusischen Bergen zwischen Otívar und Alhama de Granada

    Rundtour: Otívar – Arenas del Rey – Alhama de Granada – Vélez-Málaga

    Diese Rundtour durch die andalusischen Berge gehört zu den schönsten Tagestouren der Region. Hinter Otívar windet sich eine spektakuläre Serpentinenstraße durch wilde Schluchten und über aussichtsreiche Bergrücken – mit immer neuen Panoramablicken bis zur Mittelmeerküste und weit ins Hinterland.

    Auf dem Hochplateau zwischen Otívar und Arenas del Rey erwartet einen ein echtes Kuriosum: das Mesón los Prados Eine rustikale Berghütte, die an einen Westernsaloon erinnert – mit alten Gewehren, Patronengürteln, einem gesattelten Holzfass und einem großen Holzofen hinter der wuchtigen Theke. Perfekt für eine deftige Pause mitten in grandioser Landschaft.

    Danach führt die Route weiter durch das urige Städtchen Alhama de Granada mit seiner tief eingeschnittenen Schlucht und historischen Altstadt, bevor es über Vélez-Málaga gemütlich zurück Richtung Küste geht. Ideal für Naturfans, Roadtrip-Freunde und alle, die Andalusien jenseits der Hauptstraßen erleben möchten.

    ~180km Rundtour Fahrt: ~4–5h (mit Stopps) Saison: Frühling–Herbst empfohlen Tipp: Mittagspause im Mesón los Prados
  • Blick auf Comares, das spektakulär auf einem Felsrücken thront

    Comares: Adlernest der Axarquía

    Comares thront spektakulär auf einem schmalen Felsrücken hoch über der Axarquía – wie ein Adlernest mit 360°-Panorama über Berge, Täler und bis zur Küste. Das Dorf ist ein Musterbeispiel maurischer Architektur: enge Gassen, weiß getünchte Häuser und ein labyrinthartiger Ortskern, der zum Entdecken einlädt.

    Besonders schön ist der Spaziergang entlang der gepflasterten Wege rund um den Felsvorsprung – immer wieder eröffnen sich weite Ausblicke, die je nach Tageszeit unterschiedlich wirken. In Comares geht es beschaulich zu, und gerade das macht den Reiz aus: ein Stück authentisches Andalusien, fernab des Küstentrubels. Wer mag, kehrt in einer der kleinen Bars oder Dorfgaststätten ein und genießt ein Glas Wein mit Tapas in spektakulärer Lage.

    ~50km Fahrt: ~1h Saison: Ganzjährig Tipp: Rundgang am späten Nachmittag
  • Blick auf die weißen Bergdörfer der Alpujarras mit der Sierra Nevada im Hintergrund

    Alpujarras: Pampaneira – Bubión – Capileira

    Die Alpujarras an den Südabhängen der Sierra Nevada gehören zu den eindrucksvollsten Regionen Andalusiens. Hier schmiegen sich die weißen Dörfer Pampaneira, Bubión und Capileira wie Perlen an die Berghänge —überragt von den höchsten Gipfeln des Festlands. Die Architektur erinnert noch stark an die Berberdörfer Nordafrikas: Flachdächer, verschachtelte Gassen und kleine Plätze, auf denen das Leben gemächlich pulsiert.

    Eine Fahrt hierher ist wie eine kleine Zeitreise: Auf engen Bergstraßen geht es stetig bergauf, Kurve um Kurve eröffnen sich immer neue Ausblicke über Schluchten, Terrassenfelder und Olivenhaine. Ob gemütlicher Spaziergang durch die Dörfer, Einkehr in ein kleines Lokal oder eine Wanderung in Richtung Gipfel — hier lässt sich der Tag wunderbar entschleunigen.

    ~120km Fahrt: ~2h Saison: Frühling–Herbst Tipp: Spaziergang durch alle drei Dörfer
  • Der Felsen von Gibraltar mit Stadtansicht und Meer

    Gibraltar

    Gibraltar ist ein Ort wie kein anderer: Ein Stück Großbritannien am südlichsten Zipfel Europas, wo die Meerenge Afrika und Europa trennt — und das alles mit britischen Telefonzellen, roten Briefkästen, Fish & Chips und Queen-Porträts mitten in Andalusien. Der markante Felsen von Gibraltar prägt die Skyline und ist von weitem sichtbar.

    Ein Spaziergang oder eine Seilbahnfahrt auf den Felsen bietet spektakuläre Ausblicke über das Mittelmeer bis nach Marokko. Oben trifft man auf die berühmten Berberaffen, die einzigen freilebenden Affen Europas — neugierig, frech und echte Fotostars. Im Inneren des Felsens verbirgt sich ein faszinierendes Tunnelsystem aus mehreren Jahrhunderten Militärgeschichte.

    Die Einreise erfolgt über eine Landebahn (!), die gleichzeitig Straße ist — ein Erlebnis für sich. Wer mag, verbindet den Besuch mit einer gemütlichen Altstadt-Tour und einem Abstecher in einen typisch britischen Pub. Bitte unbedingt gültige Ausweisdokumente mitführen (EU-Personalausweis genügt).

    ~240km Fahrt: ~2h45Min Saison: Ganzjährig Tipp: Seilbahnfahrt & Ausweis nicht vergessen
  • Strand von Tarifa mit Blick auf Kitesurfer und die Küste Afrikas im Hintergrund

    Tarifa: Atlantikküste & Surferparadies

    Tarifa ist der südlichste Punkt des europäischen Festlands – hier treffen Atlantik und Mittelmeer aufeinander. Endlose Sandstrände, konstante Winde und kristallklares Wasser machen die Stadt zum Mekka der Kitesurfer. Bei klarer Sicht sieht man von der Uferpromenade aus die marokkanische Küste zum Greifen nah.

    Neben der entspannten Surf-Atmosphäre lockt auch die historische Altstadt mit verwinkelten Gassen, kleinen Boutiquen und einer Vielzahl an Bars und Cafés. Tarifa ist der ideale Ort für alle, die Strandfeeling, Wind im Haar und einen Hauch Afrika miteinander verbinden möchten.

    ~280km Fahrt: ~3h Saison: Frühling–Herbst Tipp: Sonnenuntergang am Atlantikstrand
  • Córdoba Mezquita und Sevilla Giralda als Kombination

    Córdoba & Sevilla: ambitionierte Tagestrips

    Wer bereit ist, lange Tagesfahrten auf sich zu nehmen, wird mit zwei absoluten Höhepunkten Andalusiens belohnt: Córdoba begeistert mit der weltberühmten Mezquita – ein faszinierendes Zusammenspiel von maurischer Moschee und christlicher Kathedrale. In den Gassen der Altstadt erwarten einen Innenhöfe voller Blumen, enge Gassen und das Flair einer Stadt, die Geschichte atmet.

    Sevilla wiederum ist die Königin Andalusiens: prachtvolle Plätze wie die Plaza de España, die Kathedrale mit der Giralda, das Alcázar mit seinen filigranen Gärten und die stimmungsvolle Altstadt machen einen Besuch unvergesslich. Flamenco, Tapas und eine lebendige Atmosphäre verleihen Sevilla seinen unwiderstehlichen Charme.

    Beide Städte an einem Tag zu besuchen ist extrem ambitioniert – besser ist es, sich für eine zu entscheiden oder bei Gelegenheit eine Übernachtung einzuplanen. Aber auch als lange Tagestour sind Córdoba und Sevilla echte Bucket-List-Erlebnisse.

    Córdoba: ~230km / ~2h30Min Sevilla: ~260km / ~3h Saison: Frühling–Herbst Tipp: Früh starten & ggf. Übernachtung einplanen

⛷ Winter & Ski

  • Sierra Nevada – Skifahren & Naturerlebnis

    Die Sierra Nevada ist Europas südlichstes Skigebiet – und eines der spektakulärsten: Wo man am Vormittag noch am Mittelmeerstrand sitzt, kann man am Nachmittag schon auf über 3.000 m Höhe Skifahren oder Snowboarden. Die Saison reicht meist von Dezember bis April. Die Skistation Pradollano bietet Lifte, Pisten, Verleihstationen und eine erstaunlich gut ausgebaute Infrastruktur.

    Auch abseits der Pisten ist die Region ein Paradies für Naturfreunde: In den Sommermonaten locken Wanderwege zu atemberaubenden Aussichtspunkten und hochalpinen Landschaften, während im Frühjahr die Kontraste zwischen schneebedeckten Gipfeln und blühenden Tälern besonders eindrucksvoll sind. An klaren Tagen reicht der Blick von den höchsten Gipfeln bis zur Küste Afrikas.

    ~110km Fahrt: ~1h30Min Saison: Skifahren Dez–Apr, Wandern Mai–Okt Tipp: Strand & Skifahren an einem Tag kombinieren

🍷 Genuss & Märkte

  • Blick auf Weinberge der Axarquía rund um Cómpeta mit weißen Dörfern im Hintergrund

    Weinregion Axarquía: Cómpeta & Sayalonga

    Die Axarquía östlich von Málaga ist eine der ältesten Weinregionen Spaniens. Zwischen steilen Hügeln und weißen Dörfern wachsen hier die sonnenverwöhnten Moscatel-Trauben, aus denen der berühmte süße Málaga-Wein gekeltert wird. Besonders die malerischen Orte Cómpeta und Sayalonga laden zum Entdecken, Probieren und Verweilen ein.

    In Cómpeta lohnt sich ein Bummel durch das kleine Zentrum mit seinen gemütlichen Bodegas, Weinhandlungen und Cafés. Viele Winzer bieten Verkostungen an, bei denen man für wenig Geld lokale Weine direkt vom Fass probieren kann – oft in ungezwungener, familiärer Atmosphäre. Sayalonga ist kleiner und ruhiger, punktet aber mit traditionellen Lokalen, Aussichtspunkten und charmanten, verwinkelten Gassen.

    Wer zur richtigen Zeit kommt, kann eines der regionalen Weinfeste erleben, bei denen Musik, Tanz, deftiges Essen und natürlich reichlich Moscatel den Rhythmus vorgeben.

    Cómpeta: ~25km Sayalonga: ~20km Fahrt: ~30–40Min Saison: Ganzjährig, ideal Frühjahr Herbst Tipp: Weinprobe & Dorfbummel kombinieren
  • Tapas-Teller und Getränke in einer traditionellen Bar in Granada

    Granada: Tapas-Tradition (oft inklusive)

    Granada ist berühmt für seine einzigartige Tapas-Kultur: In vielen Bars gibt es zu jedem Getränk – egal ob Wein, Bier oder Tinto de Verano – automatisch eine kostenlose Tapa. Das kann ein einfaches Häppchen sein, aber oft bekommt man richtig gute Portionen, die sich mit jedem weiteren Getränk steigern.

    Wer sich durch die Altstadt oder das Studentenviertel treiben lässt, erlebt ein kulinarisches Abenteuer: Nach zwei bis drei Stopps hat man oft ein vollständiges Abendessen zusammen – begleitet von lebendiger Atmosphäre, spontanen Gesprächen und dem unverwechselbaren Rhythmus dieser Stadt.

    Besonders beliebt sind die Tapasstraßen rund um die Calle Navas und die Plaza Nueva, aber auch abseits der Touristenpfade gibt es viele authentische Lokale, in denen die Tapas-Tradition mit Stolz gepflegt wird. Ein Muss für Genießer und Neugierige.

    ~100km Fahrt: ~1h20Min Saison: Ganzjährig Tipp: Mit leerem Magen starten & treiben lassen
  • Mercado Central de Atarazanas in Málaga mit bunten Glasfenstern und Marktständen

    Málaga: Mercado Central de Atarazanas & Tapas

    Der Mercado Central de Atarazanas ist das pulsierende Herz Málagas – ein historischer Markthallenbau mit maurischem Tor und farbenprächtigen Glasfenstern. Drinnen herrscht ein einzigartiges Gewusel aus Händlern, Einheimischen und Genießern: Frischer Fisch, Muscheln, Oliven, Käse, Obst, Gemüse, Gewürze, Schinken – alles, was Andalusiens Küche so besonders macht.

    Besonders beliebt sind die kleinen Tapas-Bars direkt in der Markthalle. Hier gibt es fangfrischen Fisch, gegrillte Gambas, Tortilla, Boquerones oder einfach ein kühles Glas Weißwein — im Stehen, zwischen den Ständen, mitten im Leben. Wer vormittags kommt, erlebt den Markt in voller Pracht; gegen Mittag wird es quirlig und laut, genau wie es sein soll.

    Nach dem Marktbesuch lohnt sich ein Spaziergang durch die angrenzende Altstadt: Tapasbars, Straßencafés und charmante Gassen sorgen dafür, dass der Vormittag ganz schnell zum perfekten Genießer-Tag wird.

    ~55km Fahrt: ~45–60Min Saison: Ganzjährig (vormittags geöffnet) Tipp: Früher Besuch & Tapas in der Halle
  • Blick über den Wochenmarkt in Torre del Mar mit Ständen und buntem Treiben

    Torre del Mar: großer Wochenmarkt (Do)

    Der Wochenmarkt von Torre del Mar ist einer der größten und beliebtesten der ganzen Region. Jeden Donnerstagvormittag verwandelt sich ein weitläufiges Gelände nahe des Zentrums in ein buntes, quirliges Marktgeschehen. Zwischen den Reihen reihen sich Stände mit Kleidung, Hüten, Haushaltswaren und typischen Ferienartikeln an Verkaufsstände mit frischem Obst, Gemüse, Gewürzen, Oliven, Käse, Wurstwaren und regionalen Spezialitäten.

    Besonders schön ist die authentische Atmosphäre: Einheimische erledigen hier ihren Wocheneinkauf, Touristen stöbern nach Mitbringseln und feilschen um Preise, während es nach Kräutern, Churros und frisch geschnittenen Früchten duftet. Wer früh kommt, kann ganz entspannt durch die Gänge bummeln, bevor es in den späten Vormittagsstunden voll wird.

    Tipp: Kombinieren Sie den Marktbesuch mit einem anschließenden Spaziergang über die Strandpromenade oder einem Café-Besuch in der Innenstadt — beides liegt nur wenige Gehminuten entfernt.

    ~30km Fahrt: ~30–35Min Saison: Ganzjährig (Do vormittags) Tipp: Früh da sein & Promenade einplanen
  • Chiringuito am Strand mit Espeto-Grill und Blick aufs Meer

    Chiringuitos & Espetos am Strand

    Ein Chiringuito ist eine typische Strandbar oder ein einfaches Restaurant direkt am Meer – meist aus Holz, oft mit Sand unter den Füßen, immer mit entspanntem Urlaubsflair. Hier bekommt man alles, was das andalusische Küstenherz begehrt: gegrillten Fisch, Meeresfrüchte, Paella, kühle Getränke und den vielleicht schönsten Meerblick der Region.

    Das kulinarische Wahrzeichen der Küste sind die Espetos — frische Sardinen, die auf Bambusspießen über offenen Holzboot-Grills langsam gegart werden. Der Rauch, der salzige Wind, das Knistern der Glut und der Duft des Fisches ergeben zusammen ein Erlebnis, das man so nur hier findet. Ein Espeto (Portion) kostet meist zwischen 3 Euro und 6 Euro, wird frisch vor den Augen zubereitet und mit Brot und Zitrone serviert.

    Ob am Burriana-Strand in Nerja, an der Promenade von Torre del Mar oder an den Stränden rund um Málaga — die Chiringuitos sind perfekte Orte für ein spätes Mittagessen oder einen Sundowner mit den Füßen im Sand. Besonders schön: einfach ohne Reservierung vorbeischlendern, einen Platz mit Meerblick ergattern und den Moment genießen.

    Entlang der gesamten Küste Saison: Ganzjährig, Hauptsaison Apr–Okt Tipp: Espetos bei Sonnenuntergang genießen

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Über Casa Feliz

Casa Feliz ist eine luxuriöse Ferienvilla mit zwei Schlafzimmern in Nerja an der Costa del Sol. Sie vereint den Stil und Komfort eines exklusiven Hauses mit den Annehmlichkeiten einer privaten Ferienwohnung. Mit privatem Pool, Whirlpool, Glasfaser-Internet und Panoramablick aufs Meer ist sie der perfekte Ausgangspunkt, um alle Ausflugstipps auf dieser Seite zu entdecken.

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